Support
Vielfältige Zahlungsmöglichkeiten
Abgesicherte Zahlungen über Trusted Shops
30 Tage Geld-Zurück-Garantie
Kostenlose Hotline: +49 (0)2754/212379
Filter schließen
Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!

Regenerative Energien: Balkonkraftwerke für Ihr Zuhause

Mit einem Balkonkraftwerk erzeugen Sie Solarstrom direkt am eigenen Zuhause, ohne dafür eine große Dachanlage zu benötigen. Die kompakten Photovoltaik-Systeme eignen sich für Balkon, Terrasse, Garage, Fassade oder andere geeignete Flächen. Leistung, Montage und Anschluss sollten zu Ihrem Standort und Ihrem Stromverbrauch passen.

Kühlschrank, Router, Homeoffice-Technik, Haushaltsgeräte oder andere laufende Verbraucher können den erzeugten Strom direkt nutzen. Je mehr Solarstrom Sie selbst verbrauchen, desto weniger Strom beziehen Sie in diesen Stunden aus dem Netz.

Welches Balkonkraftwerk passt zu Ihrem Alltag?

Die passende Größe hängt nicht allein von der Wohnfläche ab. Prüfen Sie stattdessen Ihren typischen Tagesverbrauch, den verfügbaren Montageplatz und die Ausrichtung der Module. Läuft ein großer Teil Ihrer Geräte tagsüber, können Sie mehr Solarstrom direkt nutzen als in einem Haushalt, dessen Strombedarf hauptsächlich am Abend entsteht.

AusgangssituationDarauf kommt es anSinnvoller Schwerpunkt
Wohnung mit Balkon Befestigung, Ausrichtung, Verschattung und Platz kompakte Module und passende Balkonhalterung
Terrasse oder Garten sicherer Stand, kurze Kabelwege und freie Sonneneinstrahlung Aufständerung mit geeignetem Neigungswinkel
Garage oder Flachdach Tragfähigkeit, Windlast, Ballastierung und Zugänglichkeit stabile Flachdachmontage mit ausreichender Hinterlüftung
Hoher Verbrauch am Abend zeitliche Verschiebung zwischen Erzeugung und Verbrauch Speicher anhand von Verbrauch und Kosten prüfen

Prüfen Sie vor dem Kauf auch den Lieferumfang. Module und Wechselrichter bilden die technische Basis. Je nach Montageort kommen Halterungen, Anschlusskabel, Befestigungsmaterial oder eine geeignete Energiesteckvorrichtung hinzu.

Modulleistung und Wechselrichter richtig einordnen

Bei steckerfertiger Photovoltaik begegnen Ihnen zwei unterschiedliche Leistungsangaben. Die Modulleistung wird in Watt peak (Wp) angegeben und beschreibt die elektrische Spitzenleistung der Solarmodule unter festgelegten Prüfbedingungen. Der Wechselrichter wandelt den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom für den Haushalt um. Seine maximale Scheinleistung wird in Voltampere (VA) angegeben.

Für die vereinfachten Sonderregeln des EEG gelten in Deutschland derzeit höchstens 2.000 Watt installierte Modulleistung und insgesamt höchstens 800 Voltampere Wechselrichterleistung. Mehr Modulleistung bedeutet nicht, dass dauerhaft entsprechend viel Strom in den Hausstromkreis eingespeist wird. Die maximale Wechselrichterleistung begrenzt die Einspeisung.

Vergleichen Sie deshalb beide Werte. Zusätzliche Modulleistung kann morgens, nachmittags oder bei weniger günstigen Wetterbedingungen helfen, die verfügbare Wechselrichterleistung häufiger auszunutzen. Wie viel Ertrag tatsächlich entsteht, hängt unter anderem von Ausrichtung, Verschattung und Standort ab.

Montage auf Balkon, Terrasse, Fassade oder Garage

Ein Balkonkraftwerk muss nicht am Balkon hängen. Solarmodule lassen sich je nach Grundstück oder Gebäude auch auf einer Terrasse, einem geeigneten Flachdach, an einer Fassade oder auf einer freien Fläche montieren. Die Konstruktion muss für den Untergrund und die auftretenden Wind- und Wetterlasten geeignet sein.

  • Südausrichtung: liefert häufig einen hohen Gesamtertrag mit Schwerpunkt um die Mittagszeit.
  • Ost-West-Ausrichtung: verteilt die Stromerzeugung stärker auf Morgen und Nachmittag.
  • Verschattung: Bäume, Nachbargebäude, Geländer oder andere Bauteile sollten die Module möglichst wenig abschatten.
  • Hinterlüftung: Ausreichender Abstand zur Montagefläche hilft, Wärmestau hinter den Modulen zu vermeiden.
  • Befestigung: Halterung, Schrauben und gegebenenfalls Ballastierung müssen für Standort und Untergrund ausgelegt sein.

Verlegen Sie die Anschlussleitung geschützt und ohne mechanische Belastung oder Stolperstellen. Bei Mietwohnungen oder Wohnungseigentum können zusätzlich Vorgaben für die Befestigung am Gebäude gelten.

Anschluss und Registrierung eines Steckersolargeräts

Bei der Anschlussart müssen Sie zwischen den gesetzlichen Leistungsgrenzen und den technischen Anforderungen der Produktnorm unterscheiden. Die DIN VDE V 0126-95 erlaubt den Anschluss eines geeigneten Steckersolargeräts über eine herkömmliche Schutzkontaktsteckdose unter festgelegten Voraussetzungen. Dabei dürfen die Wechselrichterleistung höchstens 800 VA und die Gesamtmodulleistung höchstens 960 Wp betragen.

Zusätzlich müssen die in der Produktnorm vorgesehenen Schutzmaßnahmen erfüllt sein. Basisschutz und elektrische Sicherheit können je nach System beispielsweise durch konstruktive Schutzmaßnahmen am Stecker, einen internen Trennschalter oder eine galvanische Trennung im Wechselrichter gewährleistet werden. Maßgeblich ist, dass das komplette Steckersolargerät die Anforderungen der Norm für diese Anschlussart erfüllt.

Die EEG-Sonderregeln erlauben grundsätzlich bis zu 2.000 Wp installierte Modulleistung bei höchstens 800 VA Wechselrichterleistung. Bei mehr als 960 Wp Modulleistung ist der Anschluss über einen normalen Haushaltsstecker nach der aktuellen Produktnorm jedoch nicht vorgesehen. Für solche Geräte kommt beispielsweise eine spezielle Energiesteckvorrichtung infrage.

Schließen Sie ein Steckersolargerät nicht über eine Mehrfachsteckdose an. Bei Zweifeln an Steckdose, Stromkreis oder vorhandener Elektroinstallation sollte eine Elektrofachkraft den Anschluss prüfen.

Die Anlage muss innerhalb eines Monats nach der Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister registriert werden. Innerhalb der gesetzlichen Leistungsgrenzen und bei unentgeltlicher Abnahme des eingespeisten Überschussstroms entfällt die separate Meldung beim Netzbetreiber. Wenn Sie eine Einspeisevergütung nutzen möchten, gelten zusätzliche Anforderungen.

Balkonkraftwerk mit Speicher: Wann lohnt sich ein Akku?

Ein Speicher kann Solarstrom aufnehmen, der tagsüber nicht direkt verbraucht wird, und ihn für spätere Stunden bereitstellen. Das kann sinnvoll sein, wenn Ihr Strombedarf vor allem am Abend steigt. Ob sich die zusätzlichen Anschaffungskosten rechnen, hängt vom tatsächlichen Verbrauch und von der nutzbaren Speicherkapazität ab.

Wenn Kühlschrank, Router, Homeoffice oder andere Geräte bereits tagsüber einen großen Teil des erzeugten Stroms aufnehmen, ist ein zusätzlicher Akku nicht automatisch wirtschaftlicher. Ein überdimensionierter Speicher verteuert die Anlage und wird unter Umständen nicht regelmäßig vollständig genutzt.

Bei Systemen mit Speicher sollten Sie außerdem die technischen Angaben des jeweiligen Herstellers genau prüfen. Steckersolargeräte mit Energiespeicher werden vom aktuellen Anwendungsbereich der DIN VDE V 0126-95 nicht erfasst; für sie gelten zusätzliche technische Anforderungen.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Vergleichen Sie nicht nur die Wattzahl der Module. Für ein passendes Set müssen Module, Wechselrichter, Befestigung und Anschlusslösung aufeinander abgestimmt sein.

  • Modulleistung: Passt die Größe der Module zur verfügbaren Fläche und zur vorgesehenen Anschlussart?
  • Wechselrichter: Entspricht das Gerät den geltenden Leistungsgrenzen und technischen Anforderungen?
  • Anschluss über Haushaltssteckdose: Erfüllt das Gesamtsystem die Anforderungen der DIN VDE V 0126-95 einschließlich der vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen?
  • Montagesystem: Ist die Halterung für Balkon, Fassade, Flachdach oder Aufständerung vorgesehen?
  • Kabel und Stecker: Reichen Kabellänge und Anschlussart für den geplanten Standort aus?
  • Erweiterbarkeit: Prüfen Sie bei modularen Systemen, welche Komponenten später ergänzt werden können.
  • Speicher: Wählen Sie die Kapazität passend zu Ihrem Verbrauch und beachten Sie die technischen Anforderungen des jeweiligen Systems.

Damit vergleichen Sie komplette Systeme statt einzelner Leistungswerte. Ein geeignetes Set muss technisch zu Ihrem Montageort, Ihrem Verbrauch und der vorgesehenen Anschlussart passen.

Häufige Fragen zu Balkonkraftwerken

Wie viel Leistung darf ein Balkonkraftwerk haben?

Für die vereinfachten EEG-Sonderregeln gelten derzeit bis zu 2.000 Wp installierte Modulleistung und insgesamt höchstens 800 VA Wechselrichterleistung. Für den Anschluss über eine normale Schutzkontaktsteckdose gelten nach DIN VDE V 0126-95 zusätzlich höchstens 960 Wp Modulleistung sowie besondere Schutzanforderungen. Bei größeren Modulleistungen benötigen Sie eine andere geeignete Anschlusslösung.

Muss ich mein Steckersolargerät anmelden?

Ja. Sie müssen die Anlage innerhalb eines Monats nach der Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister registrieren. Innerhalb der EEG-Sonderregelung und bei unentgeltlicher Abnahme ist keine zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber erforderlich.

Darf ich ein Balkonkraftwerk an eine normale Steckdose anschließen?

Ja, wenn das Steckersolargerät die Anforderungen der DIN VDE V 0126-95 für diese Anschlussart erfüllt. Dazu gehören höchstens 800 VA Wechselrichterleistung, maximal 960 Wp Modulleistung und die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen für einen sicheren Betrieb. Auch die vorhandene Elektroinstallation muss für den Anschluss geeignet sein.

Wo kann ich die Solarmodule montieren?

Neben dem Balkon kommen unter anderem Terrasse, Fassade, Garage oder ein geeignetes Flachdach infrage. Wichtig sind eine sichere Befestigung, möglichst geringe Verschattung und eine zum Standort passende Ausrichtung. Bei Miet- oder Gemeinschaftseigentum können zusätzliche Vorgaben für die Montage gelten.

Lohnt sich ein Speicher?

Das hängt von Ihrem Verbrauch ab. Ein Akku kann interessant sein, wenn tagsüber regelmäßig Solarstrom übrig bleibt und Ihr Strombedarf später steigt. Prüfen Sie bei einem System mit Speicher zusätzlich die dafür geltenden technischen Anforderungen und Herstellerangaben.

Was ist beim Wechselrichter wichtig?

Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom der Module in Wechselstrom für den Haushalt um. Für die vereinfachten EEG-Sonderregeln darf die maximale Wechselrichterleistung insgesamt 800 VA nicht überschreiten. Module und Wechselrichter müssen außerdem technisch zueinander passen.

Welche Ausrichtung ist für die Module sinnvoll?

Eine Südausrichtung liefert häufig einen hohen Gesamtertrag. Ost- oder Westausrichtungen verteilen die Stromerzeugung stärker über den Tag und können deshalb gut zu Ihrem Verbrauch am Morgen oder Nachmittag passen. Auch Verschattung und Montagewinkel beeinflussen den Ertrag.

Mit einem Balkonkraftwerk erzeugen Sie Solarstrom direkt am eigenen Zuhause, ohne dafür eine große Dachanlage zu benötigen. Die kompakten Photovoltaik-Systeme eignen sich für Balkon, Terrasse,... mehr erfahren »
Fenster schließen
Regenerative Energien: Balkonkraftwerke für Ihr Zuhause

Mit einem Balkonkraftwerk erzeugen Sie Solarstrom direkt am eigenen Zuhause, ohne dafür eine große Dachanlage zu benötigen. Die kompakten Photovoltaik-Systeme eignen sich für Balkon, Terrasse, Garage, Fassade oder andere geeignete Flächen. Leistung, Montage und Anschluss sollten zu Ihrem Standort und Ihrem Stromverbrauch passen.

Kühlschrank, Router, Homeoffice-Technik, Haushaltsgeräte oder andere laufende Verbraucher können den erzeugten Strom direkt nutzen. Je mehr Solarstrom Sie selbst verbrauchen, desto weniger Strom beziehen Sie in diesen Stunden aus dem Netz.

Welches Balkonkraftwerk passt zu Ihrem Alltag?

Die passende Größe hängt nicht allein von der Wohnfläche ab. Prüfen Sie stattdessen Ihren typischen Tagesverbrauch, den verfügbaren Montageplatz und die Ausrichtung der Module. Läuft ein großer Teil Ihrer Geräte tagsüber, können Sie mehr Solarstrom direkt nutzen als in einem Haushalt, dessen Strombedarf hauptsächlich am Abend entsteht.

AusgangssituationDarauf kommt es anSinnvoller Schwerpunkt
Wohnung mit Balkon Befestigung, Ausrichtung, Verschattung und Platz kompakte Module und passende Balkonhalterung
Terrasse oder Garten sicherer Stand, kurze Kabelwege und freie Sonneneinstrahlung Aufständerung mit geeignetem Neigungswinkel
Garage oder Flachdach Tragfähigkeit, Windlast, Ballastierung und Zugänglichkeit stabile Flachdachmontage mit ausreichender Hinterlüftung
Hoher Verbrauch am Abend zeitliche Verschiebung zwischen Erzeugung und Verbrauch Speicher anhand von Verbrauch und Kosten prüfen

Prüfen Sie vor dem Kauf auch den Lieferumfang. Module und Wechselrichter bilden die technische Basis. Je nach Montageort kommen Halterungen, Anschlusskabel, Befestigungsmaterial oder eine geeignete Energiesteckvorrichtung hinzu.

Modulleistung und Wechselrichter richtig einordnen

Bei steckerfertiger Photovoltaik begegnen Ihnen zwei unterschiedliche Leistungsangaben. Die Modulleistung wird in Watt peak (Wp) angegeben und beschreibt die elektrische Spitzenleistung der Solarmodule unter festgelegten Prüfbedingungen. Der Wechselrichter wandelt den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom für den Haushalt um. Seine maximale Scheinleistung wird in Voltampere (VA) angegeben.

Für die vereinfachten Sonderregeln des EEG gelten in Deutschland derzeit höchstens 2.000 Watt installierte Modulleistung und insgesamt höchstens 800 Voltampere Wechselrichterleistung. Mehr Modulleistung bedeutet nicht, dass dauerhaft entsprechend viel Strom in den Hausstromkreis eingespeist wird. Die maximale Wechselrichterleistung begrenzt die Einspeisung.

Vergleichen Sie deshalb beide Werte. Zusätzliche Modulleistung kann morgens, nachmittags oder bei weniger günstigen Wetterbedingungen helfen, die verfügbare Wechselrichterleistung häufiger auszunutzen. Wie viel Ertrag tatsächlich entsteht, hängt unter anderem von Ausrichtung, Verschattung und Standort ab.

Montage auf Balkon, Terrasse, Fassade oder Garage

Ein Balkonkraftwerk muss nicht am Balkon hängen. Solarmodule lassen sich je nach Grundstück oder Gebäude auch auf einer Terrasse, einem geeigneten Flachdach, an einer Fassade oder auf einer freien Fläche montieren. Die Konstruktion muss für den Untergrund und die auftretenden Wind- und Wetterlasten geeignet sein.

  • Südausrichtung: liefert häufig einen hohen Gesamtertrag mit Schwerpunkt um die Mittagszeit.
  • Ost-West-Ausrichtung: verteilt die Stromerzeugung stärker auf Morgen und Nachmittag.
  • Verschattung: Bäume, Nachbargebäude, Geländer oder andere Bauteile sollten die Module möglichst wenig abschatten.
  • Hinterlüftung: Ausreichender Abstand zur Montagefläche hilft, Wärmestau hinter den Modulen zu vermeiden.
  • Befestigung: Halterung, Schrauben und gegebenenfalls Ballastierung müssen für Standort und Untergrund ausgelegt sein.

Verlegen Sie die Anschlussleitung geschützt und ohne mechanische Belastung oder Stolperstellen. Bei Mietwohnungen oder Wohnungseigentum können zusätzlich Vorgaben für die Befestigung am Gebäude gelten.

Anschluss und Registrierung eines Steckersolargeräts

Bei der Anschlussart müssen Sie zwischen den gesetzlichen Leistungsgrenzen und den technischen Anforderungen der Produktnorm unterscheiden. Die DIN VDE V 0126-95 erlaubt den Anschluss eines geeigneten Steckersolargeräts über eine herkömmliche Schutzkontaktsteckdose unter festgelegten Voraussetzungen. Dabei dürfen die Wechselrichterleistung höchstens 800 VA und die Gesamtmodulleistung höchstens 960 Wp betragen.

Zusätzlich müssen die in der Produktnorm vorgesehenen Schutzmaßnahmen erfüllt sein. Basisschutz und elektrische Sicherheit können je nach System beispielsweise durch konstruktive Schutzmaßnahmen am Stecker, einen internen Trennschalter oder eine galvanische Trennung im Wechselrichter gewährleistet werden. Maßgeblich ist, dass das komplette Steckersolargerät die Anforderungen der Norm für diese Anschlussart erfüllt.

Die EEG-Sonderregeln erlauben grundsätzlich bis zu 2.000 Wp installierte Modulleistung bei höchstens 800 VA Wechselrichterleistung. Bei mehr als 960 Wp Modulleistung ist der Anschluss über einen normalen Haushaltsstecker nach der aktuellen Produktnorm jedoch nicht vorgesehen. Für solche Geräte kommt beispielsweise eine spezielle Energiesteckvorrichtung infrage.

Schließen Sie ein Steckersolargerät nicht über eine Mehrfachsteckdose an. Bei Zweifeln an Steckdose, Stromkreis oder vorhandener Elektroinstallation sollte eine Elektrofachkraft den Anschluss prüfen.

Die Anlage muss innerhalb eines Monats nach der Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister registriert werden. Innerhalb der gesetzlichen Leistungsgrenzen und bei unentgeltlicher Abnahme des eingespeisten Überschussstroms entfällt die separate Meldung beim Netzbetreiber. Wenn Sie eine Einspeisevergütung nutzen möchten, gelten zusätzliche Anforderungen.

Balkonkraftwerk mit Speicher: Wann lohnt sich ein Akku?

Ein Speicher kann Solarstrom aufnehmen, der tagsüber nicht direkt verbraucht wird, und ihn für spätere Stunden bereitstellen. Das kann sinnvoll sein, wenn Ihr Strombedarf vor allem am Abend steigt. Ob sich die zusätzlichen Anschaffungskosten rechnen, hängt vom tatsächlichen Verbrauch und von der nutzbaren Speicherkapazität ab.

Wenn Kühlschrank, Router, Homeoffice oder andere Geräte bereits tagsüber einen großen Teil des erzeugten Stroms aufnehmen, ist ein zusätzlicher Akku nicht automatisch wirtschaftlicher. Ein überdimensionierter Speicher verteuert die Anlage und wird unter Umständen nicht regelmäßig vollständig genutzt.

Bei Systemen mit Speicher sollten Sie außerdem die technischen Angaben des jeweiligen Herstellers genau prüfen. Steckersolargeräte mit Energiespeicher werden vom aktuellen Anwendungsbereich der DIN VDE V 0126-95 nicht erfasst; für sie gelten zusätzliche technische Anforderungen.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Vergleichen Sie nicht nur die Wattzahl der Module. Für ein passendes Set müssen Module, Wechselrichter, Befestigung und Anschlusslösung aufeinander abgestimmt sein.

  • Modulleistung: Passt die Größe der Module zur verfügbaren Fläche und zur vorgesehenen Anschlussart?
  • Wechselrichter: Entspricht das Gerät den geltenden Leistungsgrenzen und technischen Anforderungen?
  • Anschluss über Haushaltssteckdose: Erfüllt das Gesamtsystem die Anforderungen der DIN VDE V 0126-95 einschließlich der vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen?
  • Montagesystem: Ist die Halterung für Balkon, Fassade, Flachdach oder Aufständerung vorgesehen?
  • Kabel und Stecker: Reichen Kabellänge und Anschlussart für den geplanten Standort aus?
  • Erweiterbarkeit: Prüfen Sie bei modularen Systemen, welche Komponenten später ergänzt werden können.
  • Speicher: Wählen Sie die Kapazität passend zu Ihrem Verbrauch und beachten Sie die technischen Anforderungen des jeweiligen Systems.

Damit vergleichen Sie komplette Systeme statt einzelner Leistungswerte. Ein geeignetes Set muss technisch zu Ihrem Montageort, Ihrem Verbrauch und der vorgesehenen Anschlussart passen.

Häufige Fragen zu Balkonkraftwerken

Wie viel Leistung darf ein Balkonkraftwerk haben?

Für die vereinfachten EEG-Sonderregeln gelten derzeit bis zu 2.000 Wp installierte Modulleistung und insgesamt höchstens 800 VA Wechselrichterleistung. Für den Anschluss über eine normale Schutzkontaktsteckdose gelten nach DIN VDE V 0126-95 zusätzlich höchstens 960 Wp Modulleistung sowie besondere Schutzanforderungen. Bei größeren Modulleistungen benötigen Sie eine andere geeignete Anschlusslösung.

Muss ich mein Steckersolargerät anmelden?

Ja. Sie müssen die Anlage innerhalb eines Monats nach der Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister registrieren. Innerhalb der EEG-Sonderregelung und bei unentgeltlicher Abnahme ist keine zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber erforderlich.

Darf ich ein Balkonkraftwerk an eine normale Steckdose anschließen?

Ja, wenn das Steckersolargerät die Anforderungen der DIN VDE V 0126-95 für diese Anschlussart erfüllt. Dazu gehören höchstens 800 VA Wechselrichterleistung, maximal 960 Wp Modulleistung und die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen für einen sicheren Betrieb. Auch die vorhandene Elektroinstallation muss für den Anschluss geeignet sein.

Wo kann ich die Solarmodule montieren?

Neben dem Balkon kommen unter anderem Terrasse, Fassade, Garage oder ein geeignetes Flachdach infrage. Wichtig sind eine sichere Befestigung, möglichst geringe Verschattung und eine zum Standort passende Ausrichtung. Bei Miet- oder Gemeinschaftseigentum können zusätzliche Vorgaben für die Montage gelten.

Lohnt sich ein Speicher?

Das hängt von Ihrem Verbrauch ab. Ein Akku kann interessant sein, wenn tagsüber regelmäßig Solarstrom übrig bleibt und Ihr Strombedarf später steigt. Prüfen Sie bei einem System mit Speicher zusätzlich die dafür geltenden technischen Anforderungen und Herstellerangaben.

Was ist beim Wechselrichter wichtig?

Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom der Module in Wechselstrom für den Haushalt um. Für die vereinfachten EEG-Sonderregeln darf die maximale Wechselrichterleistung insgesamt 800 VA nicht überschreiten. Module und Wechselrichter müssen außerdem technisch zueinander passen.

Welche Ausrichtung ist für die Module sinnvoll?

Eine Südausrichtung liefert häufig einen hohen Gesamtertrag. Ost- oder Westausrichtungen verteilen die Stromerzeugung stärker über den Tag und können deshalb gut zu Ihrem Verbrauch am Morgen oder Nachmittag passen. Auch Verschattung und Montagewinkel beeinflussen den Ertrag.

Zuletzt angesehen